2001 | 2002 | 2003 
 
 Hommage an Cesare Pavese und Beppe Fenoglio 
Torino (Italien) - 3./4. November 2000 - Premio Grinzane Cavour, Istituto Italiano di Cultura di Edimburgo, Regione Piemonte

 Zyklus zum Thema Übersetzung von Theaterstücken 
Seneffe (Belgien) - Januar 2001 - CETL

 Workshop zum Thema literarische Übersetzung unter der Leitung von Experten  
Seneffe (Belgien) - 2001 - CETL

 Internationaler Workshop für junge Schriftsteller und Übersetzer 
Tarazona (Spanien) - 28. Juni / 1. Juli 2001 - Casa del Traductor

 Atelier "Überstzer, Schriftsteller und Verlage"
Trieste (Italien) - Mai 2001 - SSLMIT

 Konferenz “Schriftsteller, Sprache und Identität"
Trieste (Italien) - 23. Februar 2001 - SSLMIT

Sommerkurse 
Norwich (Grossbritannien) - Sommer 2001 - BCLT, Casa del Traductor, Rete Grinzane Europa

 Rom/Berlin: Literatur und Stadt
Rom (Italien) / Berlin (Deutschland) - Januar/Oktober 2001 - Goethe-Institut

Seminare zum Thema "Übersetzung und..." 
Florenz (Italien) - März/Juli 2001 - SETL


Hommage an Cesare Pavese und Beppe Fenoglio
Torino (Italien) - 3./4. November 2000 - Premio Grinzane Cavour und Istituto Italiano di Cultura di Edimburgo, Regione Piemonte
Am 3. und 4. November 2000 veranstalten Premio Grinzane Cavour und das Italienische Kulturinstitut Edinburgh im Auftrag der Region Piemont die Konferenz "Hommage an Cesare Pavese und Beppe Fenoglio".
Eine zweitägige Konferenz mit Vorträgen italienischer und ausländischer Wissenschaftler, aber auch mit der Theatervorstellung "Pugni nell'aria. Dedicato a Cesare Pavese" des Ensembles Teatro dell'Angolo und mit der Vorführung des Films "Johnny, der Partisan" von Guido Chiesa nach dem berühmten Roman von Fenoglio, der bereits beim letzten Festival von Venedig vorgestellt wurde, wo er sich die positive Bewertung der Jury und die Sympathie des Publikums einspielte.
Diese Konferenzen werden im Rahmen der internationalen Tätigkeit des Premio Grinzane Cavour veranstaltet, mit der unsere Einrichtung in vielen Ländern präsent und engagiert ist, und sind ideell mit einer Reihe von Tagungen und Initiativen verbunden, die in der Vergangenheit in Buenos Aires, Havanna, Brüssel, New York, Paris, Biarritz, Prag und Salamanca stattgefunden haben.
Cesare Pavese und Beppe Fenoglio sind zwei der wichtigsten Autoren der italienischen Kultur und für den Premio Grinzane Cavour von großer Bedeutung. Es sind zwei Autoren, die mit ihren Werken viele Orte des Piemont beschrieben und gepriesen haben, ohne jedoch jemals "Lokalschriftsteller", "provinzielle" oder Schriftsteller "des Piemonts" zu sein. Vielmehr haben beide internationale Bedeutung errungen und sind zum Bezugspunkt für viele ausländische Schriftsteller geworden. Es ist eine freudige Überraschung, einen in der Öffentlichkeit so geschätzten Autor wie Manuel Vázquez Montalbán erklären zu hören, er habe die Regeln des Schreibens von keinem anderen als Cesare Pavese erlernt.
Eine Tagung über zwei italienische Schriftsteller in Edinburgh ist der Beweis dafür, dass weder Pavese noch Fenoglio Autoren der Vergangenheit sind, die gemeinsam mit ihrer Welt und ihrem Wortschatz vergessen, verdrängt und vernichtet wurden. Zwei sehr verschiedene und sich dennoch ähnliche Autoren. Ähnlich in der eindringlichen Weise, in der sie das Dasein spüren lassen und den Beruf leben. Ähnlich in ihrer Einsamkeit und Verschlossenheit. Ähnlich in ihrer Suche nach einem Gleichgewicht zwischen dem Wortschatz der Ursprünge und dem literarischen Italienisch, ähnlich in ihrem Gezwungensein, mit den Schrecken des Krieges abzurechnen. In beiden finden wir das literarische Engagement und das politische Engagement, das Dasein des Einzelnen und die Geschichte aller. Deshalb gehörten Cesare Pavese und Beppe Fenoglio zur Pflichtlektüre für mehrere Generationen, "Kultautoren", die die Betrachtung der Geschichte und die Rolle der Literatur wesentlich beeinflussten. Und die Gespräche über Pavese und Fenoglio bedeuten sowohl in den italienischen Langhe als auch in Edinburgh nicht, sich mit Schriftstellern der Vergangenheit zu beschäftigen, sondern mit "modernen", aktuellen, fruchtbaren Intellektuellen, die uns über die neusten Fragen des Berufes des Lebens und des Schreibens reflektieren lassen.

Giuliano Soria (Präsident Premio Grinzane Cavour)




Zyklus zum Thema Übersetzung von Theaterstücken
Seneffe (Belgium) - Januar 2001 - CETL

Globale Auswertung der Resultate des Projektes im Verhältnis zu den Zielsetzungen

1. Praktikum zum Thema Übersetzung von Theaterstücken (15 Tage in dem auf Grund seiner "theatralischen" Infrastrukturen ausgewählten College Seneffe. Das College bietet Konferenzräume und viele für das Theater geeignete Räumlichkeiten:
André Marcowicz, Übersetzer von Dostojewski und von Cechov, hat jeden Tag mehr als 8 Stunden zusammen mit an der Übersetzung von Theaterstücken interessierten Teilnehmern an den Texten russischer Absurdisten (Theater) gearbeitet. Es wurde von einer bereits von Marcowicz erstellten minimalen Version ausgegangen, und die angehenden Theater-Übersetzer haben gelernt, wie mit Worten oder mit Gesten der von ihnen überarbeitete Text darstellbar ist. Der Kommentar der Teilnehmer am Praktikum bestätigte den Erfolg dieses "Experiments" und zeigt, dass man hinsichtlich der Übersetzung von Theaterstücken in dieser Richtung weiterarbeiten sollte.

2. Workshop zum Thema Übersetzung von Theaterstücken im CETL.
Ab Januar 2001 plant das CETL unter Bezugnahme auf die praktische Zusammenarbeit mit Marcowicz die regelmäßige Durchführung von Workshops unter der Leitung von Experten und in der Hauptsache zum Thema der Übersetzung von Dialogen und geschriebener Oralität.



Full information on development of project
The success of the training course directed by André Marcowicz, and likewise the success of the Cultural Workshops organised at CETL on the translation of dialogues and spoken texts, allows us to foresee the official opening of a training sector in theatrical translation in 2002, based on the dual preliminary experience in 2001. To date, numerous candidates have applied for this training which now only exists at a superficial level within the disciplines taught. It is true that professional playwrights complain about the poor quality of translation for the theatre, given that literary translators are not trained for this highly specialised sector.
The cultural Workshops will be run exclusively by professionals from the theatre: producers, actors and literary translators of drama, whose didactic collaboration will provide a different type of teaching from the past, based on practical job experience. These Workshops will be held within the structure of the CETL Workshops, only on Saturdays so that they can be attended by working translators. The training course will last one year, based on two Saturdays every month. The target language will be French and the source languages will be decided depending on demand.


Summary of main results achieved
1) Training courses directed by André Marcowicz:
The course was attended by around 15 participants who were divided with the clear intention of not translating drama as in the Pastérnak, namely in a bookish manner, creating texts that are intended to be read and not acted.
Groups were formed which decided to collaborate in the future by translating works for the theatre using this new approach Vocations were identified: Manuela Bux, for example, proved to have real talent as a playwright and decided to enrol in the theatrical translation section which will open in 2002.
2) Cultural workshops on the translation of dialogues and spoken texts at CETL:
numerous students enrolled at CETL for a course on cultural and literary translation in general discovered that they had a genuine flair for translating spoken texts and decided to register for the course on theatrical translation to be held in 2002.
a radio play be the Dutch/French group was translated under the guidance of our leading Belgian author, Liliane Wouters, and will be broadcast mentioning the collaboration with CETL in the credits.
a play by the Dutch author Judith Herzberg was translated by the Dutch/French group and the author was present throughout the work, directed by Danile Losman, a specialist in theatrical translation. This play will be performed and credit will be given to the collaboration of CETL.




Workshop zum Thema literarische Übersetzung unter der Leitung von Experten
Seneffe (Belgium) - 2001 - CETL

Globale Auswertung der Resultate des Projektes im Verhältnis zu den Zielsetzungen
Die Zielsetzung bestand darin, den Kandidaten mit Schreibtalent zu ermöglichen, unter Anleitung anerkannter Übersetzer praktische Erfahrungen in der literarischen Übersetzung zu sammeln. Theoretische Arbeit, die sicherlich von großem Interesse aber von geringem praktischem Nutzen ist, sollte vermieden werden. Es galt, sich voll und ganz auf die Praxis zu konzentrieren. Die unter diesem Gesichtspunkt aufgebauten Workshops sind wie folgt abgelaufen:
Die Studenten mussten ein Kapitel lesen und einige Seiten davon übersetzen.
Im Workshop wurden die verschiedenen Versionen verglichen
Ein den Beruf des Übersetzers ausübender Experte kommentierte die verschiedenen Übersetzungsvorschläge und suggerierte seine "Lösung" hinzu.
Aus dieser Diskussion ergaben sich theoretische Überlegungen
Für diese Zusammenarbeit hat sich das CETL an bekannte, "hochkarätige" Übersetzer gewandt:
In Zusammenarbeit mit der Universität Salamanca: Workshops zum Thema Übersetzung ins Spanische, unter der Leitung von Prof. Jorge Riechmann aus Madrid, der bereits viele Preise für seine Übersetzungen erhielt. Die Studenten (5), die zum größten Teil bereits im Beruf stehen, haben mit ihm Texte von René Clair übersetzt.
Aus dem Englischen ins Französische: William Desmond, berühmt für seine Übersetzungen der Werke Stephen Kings, hat Texte dieses Autors vorgeschlagen.
Claude Bleton, Leiter des Collège d'Arles, hat mit Texten von Ballester gearbeitet.
Philippe Ivernel, ein großer Theoretiker der Übersetzung vom Deutschen ins Französische, hat mit Textvorlagen von Adorno gearbeitet.
Philippe Di Meo, ein Spezialist für das Italienische, hat Texte von Caproni vorgeschlagen.
Anne Damour, Anglistin, hat Texte von Cunnigham vorgeschlagen.


Vollständige Information über die Entwicklung des Projektes
Es besteht die Notwendigkeit, diese Workshops auf Grund ihres Erfolgs wieder zu veranstalten.
Die Übersetzer haben entschieden, sich als Tutor den individuellen Schwierigkeiten interessierter Studenten in einer Art Privatunterricht zu widmen.
Die Studenten werden allein eine schwierige Übersetzung beenden, die dann einer aus den Verlagsvertretern zusammengesetzten Kommission vorgelegt wird. Auf diese Art und Weise könnte aus der Arbeit der Studenten eine Veröffentlichung hervorgehen.


Zusammenfassung der wichtigsten Resultate
Alle Studenten, die an diesen Workshops teilgenommen haben, waren begeistert und möchten sich in der einen oder anderen Ausrichtung spezialisieren: in der Übersetzung humanistischer Disziplinen, in der Übersetzung von Theaterstücken, in der Übersetzung von Gedichten, Romanen und Erzählungen.
Die Verlage, die stets auf der Suche nach neuen Übersetzern sind, haben sich sofort wegen Übersetzungen an das CETL gewandt, als sie von dieser einzigartigen Einrichtung gehört haben.
Die Workshops des CETL sind mittlerweile in ganz Europa bekannt: Einige Studenten haben sich bereits für die nächsten Workshops eingeschrieben: Sie kommen aus Belgien, aber auch aus Frankreich, den Niederlanden und der Schweiz
Der Erfolg dieser Workshops war so groß, dass es viele Nachfragen nach Workshops für die Übersetzung ins Englische und ins Russische gegeben hat.




Konferenz “Schriftsteller, Sprache und Identität"
Trieste (Italien) - 23. Februar 2001 - SSLMIT
Am 23. Februar 2001 hat die SSLMIT von Triest (Hochschule für Moderne Sprachen für Dolmetscher und Übersetzer) für zwei junge Berufstätige aus dem Bereich der Übersetzung, des Dolmetschens und der Forschung auf Universitätsebene und für ihre Studenten und Dozenten eine Konferenz zum Thema “Schriftsteller, Sprache und Identität“ organisiert. An diesem Treffen haben Fachleute teilgenommen, die in unterschiedlichen, mit dem behandelten Thema in Zusammenhang stehenden Bereichen tätig sind und die einen Vortrag über einige Aspekte ihrer Tätigkeit gehalten haben. Anschließend hat ein Round-Table-Gespräch zur Diskussion und Vertiefung der behandelten Themen stattgefunden, das auf die jungen Stipendiaten beschränkt war.

Der erste Vortrag wurde von Enrico Palandri gehalten. Enrico Palandri wurde 1956 in Venedig geboren und lebt in London, wo er als “writer in residence“ an der Universität arbeitet. Seine Tätigkeit reicht von der Romanschriftstellerei bis hin zur Zusammenarbeit mit dem Kino, Radio und Fernsehen. Sein erstes Buch, Boccalone, das einen großen Erfolg verzeichnen konnte, wurde 1979 veröffentlicht und er wird als Initiator der Literaturwelle der neuen Autoren der 80-er Jahre betrachtet. Von seinen weiteren literarischen Werken sind die Romane Le pietre e il sale (1986), La via del ritorno (1990), Le colpevoli ambiguità di Herbert Markus (1997) und die Erzählungssammlung Allegro fantastico (1993) zu erwähnen. Er hat an verschiedenen Rundfunkprogrammen für RAI (zum Beispiel zusammen mit Michelangelo Lupone am Hörspiel In un grattacielo, das der gleichnamigen Erzählung aus Allegro fantastico entnommen ist) und für BBC mitgewirkt. Außerdem hat er, auch dieses Mal in Zusammenarbeit mit Michelangelo Lupone, zwanzig fünfminütige Episoden verwirklicht, die 1996 von Rai Tre übertragen wurden. In London war er mehrere Jahre lang im Covent Garden als Sprachlehrer von Opernsängern beschäftigt. Derzeit ist er Mitarbeiter der Zeitungen Unità und Diario della Settimana. Palandri hat auf gewinnende und nonkonformistische Art und Weise die Etappen seiner Karriere als „emigrierter“ Schriftsteller vorüberziehen lassen, der gerade im Schreiben den Weg gefunden hat, um zuerst in seiner Welt Ordnung zu schaffen und dann neue Bereiche zu erforschen. Im besonderen verweilte er beim Beginn seiner Karriere (Boccalone) und bei der Verbindung zwischen Schriftstellertätigkeit und persönlichen Erfahrungen, mit besonderem Bezug auf die Entscheidung, nach England zu ziehen. Im zweiten Teil seines Beitrages sprach er dann über die späteren Phasen seiner literarischen Laufbahn, stets mit Bezug auf seine täglichen Erfahrungen, aber erweitert durch reifliche Überlegungen zu den “technischen“ Aspekten der erzählerischen Aktivität, mit all den Zweifeln, Versuchen und Erforschungen, die ihn zu einem höheren Bewusstsein der von ihm verfolgten und entwickelten Prozesse und Stile geführt haben.

Danach hat Diego Marani das Wort ergriffen, der 1959 in Ferrara geboren wurde und als Übersetzer und Revisor beim Ministerrat der Europäischen Union in Brüssel arbeitet. Er veröffentlicht jede Woche in einer belgischen und einer schweizerischen Tageszeitung eine Rubrik über Aktualitäten und internationale Kommentare, die er in einer von ihm erfundenen Kunstsprache, Europanto, verfasst – ein brillantes Spiel, eine Provokation gegen den Sprachintegralismus, mit dem sich viele europäische Zeitungen befasst haben. In Europanto hat er in Frankreich die Erzählungssammlung Las adventures de l’inspector Cabillot veröffentlicht. Marani ist auch Autor von Romanen in italienischer Sprache, Caprice de dieu und Zanzare. Seine letzte Veröffentlichung ist der Roman Nuova grammatica finlandese (2000). Für Marani handelte es sich um eine Art “Rückkehr nach Hause“, da er ein ehemaliger Student der SSLMIT ist. Dieser Anlass hat ihm die Möglichkeit geboten, sich in der dreifachen Rolle als Übersetzer bei den Institutionen der EU, als Autor von Romanen und Erzählungen und nicht zuletzt als Fachmann und Liebhaber sprachlicher Aspekte an die ehemaligen Dozenten und jüngeren Kollegen zu wenden. Marani sah sich veranlasst, die Beziehung zwischen seiner Tätigkeit als Schriftsteller, insbesondere anlässlich seines letzten Romans Nuova grammatica finlandese, und der als Drahtseillinguist zu untersuchen, was seine scherzhaften Werke in Europanto und seine Erforschung des Rätsels betrifft, das die finnische Sprache und Kultur darstellen, die geographisch zwar in nächster Nähe, begrifflich aber weit entfernt sind.

Mauro Bersani ist Leiter der Bücherreihe Classici poesia narrativa der Verlagsanstalt Einaudi. Sein Beitrag hat den Schwerpunkt der Diskussion von der Produktion des literarischen Werks zu dessen Nutzung verschoben, wobei jedoch die Aufmerksamkeit hauptsächlich auf den Lese- und Bewertungsprozess in der Welt des Verlagswesens gerichtet wurde. Der ausführliche und professionelle Vortrag von Bersani hat eine Untersuchung der Faktoren präsentiert, die bei der Auswahl der Werke eine Rolle spielen, die nach einem langen, genau beschriebenen Prozess gedruckt und vertrieben werden.

Nach den Beiträgen der Redner in Form einer Konferenz wurde die Diskussion mit dem Publikum auf die Stipendiaten beschränkt. In einer zwanglosen Atmosphäre hat die Diskussion als Dialog zwischen den Teilnehmern stattgefunden, der in der Vertiefung und Verflechtung der während des ersten Teils der Veranstaltung behandelten Themen bestand. Interessant waren zweifelsohne die Konfrontation und der Austausch von Erfahrungen und Perspektiven zwischen Marani und Palandri, auf der Suche nach einer gleichzeitig individuellen und europäischen Identität, die jenen eigen ist, die aufgrund ihrer Wahlen und ihres Berufes über ihren geographischen Horizont hinausgehen und sich mit der Beobachtung und der Analyse des Kontakts und der Durchdringung der Kulturen befassen. Marani hat sozusagen als trait d’union zwischen den Gästen und als roter Faden der Diskussion fungiert. Großes Interesse haben seine Exkurse und Überlegungen zur Sprache (im Sinne von Schreibstil) geweckt, die Palandri direkt einbezogen haben, da sie sich auf seinen vorausgehenden Beitrag und die Sprachen im Sinne von Codes und Arbeitsinstrumenten des Übersetzers beriefen. Schließlich wurde auch Bersani von Marani hinzugezogen, um die Schwierigkeiten des Verhältnisses zwischen einem angehenden Schriftsteller und einem namhaften Verlag zu erläutern.

Herr Dr. José Francisco Medina - Frau Dr. Angela Carabelli




ATELIER “ÜBERSETZER, SCHRIFTSTELLER UND VERLAGE”
Trieste (Italien) - Mai 2001 - SSLMIT
Am 2. Mai 2001 hat Dr. Hubert Thuering von der Universität Basel in Triest an der SSLMT für Studenten und Dozenten einen Vortrag mit dem Titel “Wenn ich ein Koenig waer… Jakob Michael Reinhold Lenz und die Schrift des nackten Lebens” gehalten. Der Vortrag gehörte institutionell und thematisch zu dem Projekt, das sich mit der Geschichte des Schreibens in der modernen Zeit beschäftigt und an dem die Sektion Deutsch der SSLMT in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut der Fakultät Germanistik der Universität Basel teilnimmt. Das Werk des deutschen Dramaturgen Lenz lässt sich als Schlüssel zur Analyse des Prozesses ansehen, der in dem Deutschland jener Zeit eine tiefgehende Veränderung für das Leben der „Intellektuellen“ mit sich brachte und zu einer neuen Auffassung der Aktivität Schreiben führte. Das gleiche Schicksal erleidend, waren sowohl das Leben als auch das Schreiben durch die Auflösung der sozialen Ordnung prekär geworden, so dass sie sich vereinten und das eine mit dem anderen verschmolz. Außerdem hat der Vortragende anhand der Theorien von Giorgio Agamben gezeigt, dass die im vergangenen Jahrhundert gewaltsam und tragisch aufgetretene Problematik der Biopolitik bereits in den Dramen von Lenz in Erscheinung tritt. Die lebhafte Diskussion am Ende des Vortrags hat bewiesen, dass das Thema, an dem die Studenten reges Interesse zeigten, Aktualität besitzt.

Am 8. Mai 2001 hat Dr. Alberto Kratter Thaler des Verlags Apogeo, Mailand, mit dem die SSLMIT aus Triest seit 1996 eine erfolgreiche Zusammenarbeit unterhält, einen Vortrag zum Thema „Die Übersetzung für Buchverlage“ gehalten. Ziel dabei war, eine aktualisierbare Basis des gemeinsamen Wissens für den Bereich der Übersetzung von Lehrbüchern zu schaffen, die von allen Studenten, Doktoranden und Akademikern, die in dem Verlagssektor tätig sind oder sein werden, benutzt werden kann. Im Laufe des Vortags hat Dr. Kratter Thaler dargestellt, welche Fähigkeiten ein guter Übersetzer von Lehrbüchern aufweisen sollte, indem er diese in vier Ebenen unterteilte: stilistische Ebene (Kenntnis der Konventionen und der redaktionellen Normen), terminologische Ebene (Voraussetzung für eine gute Übersetzung, aber weniger eindeutig als normalerweise angenommen), rhetorische Ebene (Verbindungspunkt zwischen allgemeiner Sprache und Fachsprache, Voraussetzung ist eine gute Kenntnis der Standardsprache, in die übersetzt wird) und logische Ebene (die „verdeckte“ Gedankenstruktur, die beibehalten werden muss). Während die stilistische und die terminologische Ebene mit Hilfe von Stilwörterbüchern, technischen Wörterbüchern, on-line-Wörterbüchern etc. kodifizierbar sind, sind die rhetorische Ebene und die logische Ebene kaum zu kodifizieren, so dass der Übersetzer selbst den gesamten Weg des Verstehens und der Aufnahme des Sinns nachvollziehen muss, den der Autor bei dem Leser voraussetzt.

Am 24. Mai 2001 hat Prof. Marziano Guglielminetti, Ordinarius für Italienische Literatur an der Universität von Turin, einen Vortag mit dem Titel “Giordano Bruno: ein glaubwürdiges autobiografisches Porträt”. Bei dem Vortrag hat er vor allem die europäische Dimension der Existenz des Philosophen aus Nola berücksichtigt, indem er dessen Reisen auf dem Kontinent als roten Faden für die nie zu vernachlässigende Suche nach einer intellektuellen Position benutzte, die die Persönlichkeit herausbildet und ein Eckstein für die Gedankenwege darstellt, die über nationale Grenzen hinaus gehen.

Resümée der wichtigsten Ergebnisse
Was den Erfolg der Initiative betrifft, lässt sich sagen, dass die anfangs festgesetzten Ziele erreicht worden sind: Die Studenten haben von Intellektuellen erfahren, die für ihre Tätigkeit eine geeignete Dimension auf den mentalen und geografischen Wegen gefunden haben, die die nationalen Grenzen übertreten, um den gesamten europäischen Kontinent zu umfassen. Dazu kam ein Exkursus zum Thema der Übersetzung für Buchverlage. Die Beteiligung des Publikums an der auf die Vorträge folgende Diskussion war besonders erfolgreich. Die Studenten haben mit Fragen und Kommentaren teilgenommen, um in kultureller Hinsicht das Verhältnis von individueller, nationaler und übernationaler Dimension heraus zu finden, das das Leben und das Werk der behandelten Autoren charakterisiert, und um sich über die vereinigende Funktion und die Funktion des Austausches von Wissen klar zu werden, die der Tätigkeit des Übersetzens seit jeher zukommt.

David Snelling




Internationaler Workshop für junge Schriftsteller und Übersetzer
Tarazona (Spanien) - 28. Juni / 1. Juli 2001 - Casa del Traductor
Der Workshop hatte zum Ziel, den Austausch von Erfahrungen unter jungen Schriftstellern und Übersetzern zu fördern und zu erleichtern, damit die jungen Schriftsteller anhand der Arbeiten der Übersetzer erkennen, welche linguistischen und kulturellen Probleme bei der Übertragung eines Textes in eine andere Sprache bestehen, welche soziale Bedeutung der Beruf des Übersetzers hat, dass die Qualität der Übersetzung den Ausschlag gibt etc. Für die jungen Übersetzer galt es auf der einen Seite, flankiert von erfahrenen Übersetzern zu arbeiten, auf der anderen mit einem Autor über die Schwierigkeiten und die möglichen Auslegungen eines Textes zu diskutieren etc. In dieser Hinsicht empfinden wir, dass die Zielsetzungen voll und ganz erreicht worden sind. Auf der einen Seite sind die jungen Übersetzer durch den Kontakt mit erfahreneren Kollegen zu einer kritischen Betrachtung der Sprache und ihrer Ausdrucksformen angeregt worden. Auf der anderen Seite haben sie in Zusammenarbeit mit den Autoren gelernt, wie man einen zu übersetzenden Text angeht, welche Fragen man sich zum Text stellen sollte, welcher Stil der geeignetste ist etc. Eine gute Übersetzung setzt linguistische und kulturelle Kenntnisse sowie literarische Einfühlung voraus, welche ganz sicher durch diese Art von Austausch positiv beeinflusst wird.
In der Zeit von 4 Tagen (vom 28. Juni bis zum 1. Juli) sind die Teilnehmer, je nach Sprache aus der und in die übersetzt wurde, in neun Gruppen aufgeteilt worden, um unter der Leitung eines erfahrenen Übersetzers Texte eines der an dem Treffen teilnehmenden Autoren zu übersetzen. Die Autoren haben an dem Workshop teilgenommen und beantworteten die Fragen der Übersetzer. Das Resultat der Arbeit ist in einem Plenum am letzten Tag des Treffens vorgestellt worden. Neben der Übersetzungsarbeit in dem Workshop wurde am Samstagabend ein Fest in dem Kastell Grisel veranstaltet, an dem Gedichte zeitgenössischer Dichter aus Aragona (von denen Ángel Guinda und Mariano Castro zugegen waren) und von dem Poeten Gustavo Adolfo Bécquer vorgetragen wurden. Der musikalische Teil wurde von den Schülern des Konservatoriums in Tarazona dargeboten.
Der Austausch zwischen den Übersetzern und den Schriftstellern hat sich als vorteilhaft für beide herausgestellt. Im Falle der Übersetzer hat es sich vor allem um Fortbildung gehandelt, während die Autoren die Möglichkeit hatten, die bei literarischen Werken zum Einsatz kommenden Übersetzungstechniken näher kennen zu lernen. Trotzdem sind dies nicht die einzigsten Ziele, die sich mit dieser Art von Initiative erreichen lassen. Gleichzeitig fördern diese Treffen einen kulturellen Dialog, regen dazu an, anderen Kulturen kennen zu lernen, und unterstützen unter Überwindung der Schwierigkeiten und Besonderheiten der Sprache und Kultur des jeweiligen Landes das Zugehörigkeitsgefühl zu einem Kulturbereich der europäischen Gemeinschaften. Das Anerkennen dieser Unterschiede und Besonderheiten und die Fähigkeit, diese in einer anderen Sprache auszudrücken und anderen Kulturen verständlich zu machen, stellt eine der täglich zu bewältigenden Aufgaben eines Übersetzers dar. Wir glauben, mit dem Workshop gerade auch dieses Ziel verwirklicht zu haben.





Sommerkurse
Norwich (Grossbritannien) - Sommer 2001 - BCLT, Casa del Traductor, Rete Grinzane Europa
Die Zielsetzungen der Sommerkurse bestanden darin, junge Übersetzer aus ganz Europa im Bereich Literatur zu unterrichten: Mittels Bildung von Arbeitsgruppen, unter der Leitung erfahrener Übersetzer und in Zusammenarbeit mit Schriftstellern. Es handelte sich darum, im Sinne des „Projektes Kultur 2000“ mit den interaktiven Methoden fortzufahren, die für die ersten vom British Centre for Literary Translation in Zusammenarbeit mit Casa del Traductor aus Tarazona und Grinzane Europa organisierten Sommerkurse für literarische Übersetzer definiert worden waren. Bei den Sommerkursen wurden mehr als 40 Teilnehmer angenommen. Die von den Teilnehmern ausgefüllten Fragebögen haben gezeigt, dass nach Meinung der Teilnehmer der Ansatz positiv gewesen sei und einen Schritt nach vorn bei der Organisierung von praktischen von Professionisten abgehaltenen Fortbildungskursen für Professionisten aus ganz Europa dargestellt habe. Das BCLT ist zur Zeit mit der Planung der zum dritten Mal stattfindenden Sommerkurse in Cambridge beschäftigt.

Die Schule hat ein Programm in Arbeitsgruppen zum Thema Übersetzung und im Beisein von Schriftstellern aus Großbritannien, Spanien und Italien (Patricia Dunkerly, Julian Rios, Fernando Marias und Livio Macchi) aufgestellt. Die Arbeitsgruppen unterstanden der Leitung erfahrener Übersetzer: Rossella Bernascone, Maite Solana, Miguel Matinez-Lage, Edith Grossman und Barbara Bertoni. In der Arbeitsgruppe gab es einige Berufsübersetzer, zu denen andere unerfahrene Übersetzer kamen. Eine praktische Methode kam zur Anwendung: praktische Übersetzungsübungen (während der gesamten Woche) zu Textabschnitten aus den Romanen der mit den Arbeitsgruppen zusammenarbeitenden Schriftsteller, die mögliche Auslegungen ihrer Werke erklärten. Außer der täglichen Arbeit in Gruppen gab es Unterricht im Plenum über allgemeine, das Übersetzen und die Verlagswelt betreffende Argumente: Es hat eine interessante Diskussion zwischen den Autoren Julian Rios und Edith Grossman stattgefunden, es wurden drei in den BLCT-Schulen in Slowenien, Australien und Spanien ansässige Übersetzer vorgestellt, Christopher MacLehose, ein führender Verleger von in Großbritannien übersetzten Werken, stellte das Verlagswesen vor. Der holistische Ansatz hat dazu beigetragen, die Fähigkeiten aller Teilnehmer in Hinsicht auf die Übersetzung europäischer Literatur weiterzuentwickeln, was eine gemeinsame berufliche Erfahrung darstellte.

Die Sommerkurse stellen das Ergebnis von Vorschlägen beruflicher Ausbildung für Übersetzer literarischer Werke dar: Diese Vorschläge gehen auf das Netzwerk Ariane und auf die in Deutschland und Österreich organisierten Kurse „Übersetzer als Leser und Schriftsteller“ sowie andere Parallelkurse zurück. Diese Kurse garantieren dem Übersetzer eine größere berufliche Seriosität Verlegern und Autoren gegenüber und einen Beitrag zur Verbesserung der Qualität der Übersetzungen und des kulturellen Austausches in ganz Europa. Trotz der geringen, von Jahr zu Jahr erneut zu beantragenden finanziellen Unterstützung war das Ergebnis auf Grund eines kontinuierlichen Einsatzes möglich und der Erfolg unerwartet groß. Es besteht die Hoffnung, dass die Verantwortlichen für Kultur in Europa die finanzielle Unterstützung für diese wichtige Kategorie der kulturellen Botschafter Europas höher ansetzen werden, die nicht nur die Kommunikation zwischen den Sprachräumen sondern auch den Verkauf europäischer Literatur auf der ganzen Welt ermöglichen. In anderen Worten: Es müssten langfristige Finanzierungen vorgesehen werden, die den ebenfalls langfristigen Erwartungen des Berufs und der Industrie entsprechen.




Rom/Berlin: Literatur und Stadt
Rom (Italien) / Berlin (Deutschland) - Januar/Oktober 2001 - Goethe-Institut
Ein deutsch-italienischer Austausch
Im Rahmen dieses Projektes bzw. des Austauschprogramms europäischer Länder haben von Januar bis Oktober 2001 (Monate Februar, Juni, September und Oktober 2001) bilaterale Workshops sowohl in Rom als auch in Berlin und Begegnungen mit dem Publikum stattgefunden.

Ziele des Projekts:
- Präsentation der zeitgenössischen deutschen Literatur, die die verworrene Lage der Stadt Berlin in verdichteter Form vermittelt
- durch die Begegnung mit jungen in Berlin lebenden und über ihre Erfahrungen schreibenden Autorinnen und Autoren die Stadt Berlin mit all ihren Widersprüchen für das römische Publikum erfahrbar machen.

Die abschließende Veranstaltung „Briefe aus Berlin“ hat am 29. und 30. Oktober 2001 in Rom stattgefunden: Diese zwei Tage waren der zeitgenössischen Berliner Literatur gewidmet. Teilgenommen haben junge Berliner Autoren, die aus ihren Werken vorgelesen haben:
- Judith Hermann und Julia Franck, stellvertretend für die jüngste Autorengeneration
- Ingo Schulze, stellvertretend für junge , in der DDR aufgewachsene Autoren. Er hat mit seinen Romanen große Publikumserfolge erzielt.
- Wladimir Kaminer kommt aus Russland, schreibt aber mittlerweile auf Deutsch und „bewegt sich“ in der deutsch-russischen Szene Berlins.
Die italienische Version der Texte wurde von den römischen Autoren Edoardo Albinati Eraldo Affinati, Isabella Santacroce und Carola Susani gelesen.
Die Diskussion mit dem Publikum wurde von Maria Ida Gaeta und Thomas Geiger geleitet.

In den letzten Jahren ist Berlin in immer steigendem Masse in das Blickfeld nicht nur der deutschen Öffentlichkeit gerückt. Selten wohl hat eine Stadt in Friedenszeiten in solch hohem Tempo ihr Gesicht gewechselt. In wenigen Jahren wurden Milliarden von Mark im märkischen Sand verbaut. Ganze Stadtviertel entstanden neu, andere wurden in schneller Folge einem Lifting unterzogen. Aber so rasant diese sichtbaren Veränderungen auch verliefen, sind sie nur ein äußerer Ausdruck dessen, was in dieser Stadt auch sozial vonstatten geht. Berlin ist die einzige Stadt Europas in deren Mauern Menschen leben, die in den beiden konkurrierenden Systemen des Kalten Krieges groß geworden sind. Beide Systeme nutzten jeweils ihre Stadthälfte, um der Welt zu beweisen, dass das jeweilige System das bessere sei. Viele Subventionen flossen so in die Stadt, diese Zuwendungen sind in kurzer Zeit auf ein durchschnittliches Maß reduziert worden. Dies führte
dazu, dass in beiden Stadthälften sich viele, vor allem sozial schwächere, als Verlierer der Einheit betrachten. Dazu kommt für die ehemaligen Ostberliner, was für alle ehemaligen DDR-Bürger gilt, sie mussten sich in kurzer Zeit in einem völlig anderen politischen und sozialen System zurecht finden. Das ist ein Prozess, der vor zehn Jahren einsetzte, jedoch noch lange nicht abgeschlossen ist. Schließlich ist Berlin, neben Wien, zu der Stadt geworden, die für viele Menschen aus dem ehemaligen Ostblock zum fast natürlichen Ort ihrer ersten Begegnung mit dem Westen geworden ist. Es heißt, in Berlin würden ca. 100.000 Russen leben, keiner weiß, ob das stimmt, keiner weiß, wo sie leben, aber man muss nur mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, um sie zu hören und zu sehen, mehrere russische Zeitungen werden in Berlin gemacht, und am Kudamm in den Luxusgeschäften spricht mindestens einer der Verkäufer Russisch.
Zeiten des Umbruchs bieten nicht die schlechtesten Bedingungen für Literatur. Berlin ist nicht die Hauptstadt des Verlagswesens und trotzdem leben hier, auch proportional zur Einwohnerzahl, die meisten Autoren in Deutschland. Viele zeigen in ihren Erzählungen und Romanen, Gedichten und Essays die verworrene Lage dieser Stadt und dieses Landes auf.





Seminare zum Thema “Übersetzung und ..."
Florenz (Italien) - März/Juli 2001 - SETL
Der aus 10 Seminaren zusammengesetzte und von Prof. Magda Olivetti (Kursleiterin) in Zusammenarbeit mit Prof. Volterrani veranstaltete Workshop hatte zum Ziel, zu einer größeren Sensibilität anzuregen, damit sich in der Form des übersetzen Textes die gesamte, auch durch den Entstehungskontext bedingte Komplexität des Originaltextes wiedergeben lässt.
Thema der ersten beiden Seminare: Übersetzen von Bildern, unter der Leitung des Dozenten für Ästhetik und Musikwissenschaften Luca Farulli.
Die Themen der anderen Seminare:
Der übersetzende Dichter, unter der Leitung von Franco Buffoni, Dichter, Übersetzer, Dozent und Redaktionsleiter der Zeitschrift "Testo a Fronte"
Heilige Schriften, unter der Leitung von Prof. Daniele Garrone (Altes Testament), Prof. Luca de Sanctis (Neues Testament), Prof. Ida Zilio Grandi (Koran)
Die Übersetzung schreiben, unter der Leitung von Daniele del Giudice
Das Lied des Schicksals, Brahms übersetzt Hölderlin, unter der Leitung des Musikwissenschaftlers Giorgio Pestelli
Die Übersetzung als kultureller Event, unter der Leitung des Dichters Roberto Mussapi
In der Form von Wörtern, unter der Leitung des Italianisten Roberto Scalia
La vida es sueño, Übersetzungen von Calderon de la Barca im Vergleich, unter der Leitung von Prof. Giuliano Soria, Dozent für Spanisch und spanische Literatur
Übersetzung und Liedermacher, unter der Leitung von Fausto Amodei